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Mastroberardino

Ikone des süditalienischen Weins


Im hügeligen, grünen Hinterland von Kampanien (3), etwa 60 Kilometer vom touristischen Treiben der Amalfiküste entfernt, befindet sich nahe bei Avellino der renommierte Traditionsbetrieb Mastroberardino (1), dessen Radici-Weine Legenden sind.

Als Kellerei und Handelshaus machte sich die Familie bereits Ende des 19. Jahrhunderts einen Namen und exportierte ihre Weine bis nach Amerika. Man kaufte die besten Trauben kleiner „Viticoltori“, eigene Rebflächen werden erst seit den 1970er Jahren bewirtschaftet. Die  wirtschaftlich schwierigen Zeiten der Reblausplage, des zweiten Weltkriegs und des katastrophalen Erdbebens von 1980 überstanden die Mastroberardinos durch ihre Verbundenheit mit der Region und ihren Unternehmergeist. In den Jahrzehnten nach dem zweiten Weltkrieg war Mastroberardino die Kellerei Süditaliens. Als besondere Ehre durfte Mastroberardino in den 90er Jahren die historischen Weinberge der Ausgrabungsstätte Pompeji (2) bepflanzen. Heute bewirtschaftet Mastroberardino rund 200 Hektar Rebflächen in der Vesuvio DOC  und im Irpinia-Gebiet .

Ausschnitt des Deckenfrescos im Barriquekeller von MastroberardinoAusschnitt des Deckenfrescos im Barriquekeller von Mastroberardino

Die weißen Rebsorten Falanghina, Greco und Fiano wurden wie der rote Aglianico von griechischen Siedlern in der Kolonisationszeit vor über 2500 Jahren nach Süditalien gebracht. Dass diese klassischen autochthonen Rebsorten in der Weinwelt heute einen Namen haben, ist Mastroberardino zu verdanken.

 

Piero Mastroberardino

Piero Mastroberardino, der das Familien-unternehmen seit Mitte der 1990er Jahre leitet, sieht das Zusammenspiel von Tradition und Moderne so: „Die Kontinuität steckt in der Flasche. Wenn man 80 oder 90 Jahrgänge des gleichen Weins vorweisen kann, wird diese greifbar. Wichtig ist uns, den einheimischen Trauben neue Perspektiven zu geben, ohne ihnen die Wurzeln zu rauben.“

DIE WEISSEN

Der Morabianca
Die Trauben für diesen Wein wachsen auf einem Weinberg bei Taurasi auf mineralischen, tuffsteinhaltigen Böden. Er ist zartschmelzend, ein Hauch Apfelblüte und Ananas, salzig-mineralisch.

Der Novaserra
Die Reben wachsen auf mageren, kalkhaltigen Böden vulkanischen Ursprungs, was dem Greco optimale Bedingungen bietet und eine große Komplexität verleiht. Am Gaumen reife gelbe Früchte, Mandeln, Salbei, gute Säurestruktur.

Der Radici
Der große weiße Klassiker! Geschmeidig, komplex, mineralisch, lang!

DIE ROTEN

Der Redimore
Der ideale Einstieg in die Welt des Aglianico. Komplexes, intensives, rote Früchten und Gewürze, gut strukturiert und von einladendem Charme.

Der Taurasi
Er nimmt es an Komplexität und Langlebigkeit mit den besten Tropfen des nördlichen Italiens auf. Er bietet ein reichhaltiges und komplexes Bouquet. Die Aromen erinnern an Pflaumen, schwarze Kirschen, Beeren, Steinpilze und exotische Gewürze.

Der Taurasi Riserva
Ein großer italienischer Wein! Die Erträge werden niedrig gehalten. Der Ausbau erfolgt in französischen Barriques und slawonischen Eichenfässern über gut 30 Monate, danach ruht der Wein noch mindestens 36 Monate in der Flasche. Er duftet würzig, Anklänge von Himbeere und Kirsche, schließlich auch dunkle Schokolade und Vanille. Am Gaumen angenehm weich und trotzdem mit Struktur, Mineralität und Säure.
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