25 Jahre GaribaldiBester Weinladen Bayerns

Weinsuche
  

   
 

 
    

Kalabrien besitzt eine lange Tradition im Weinbau, welche bis weit vor Christus zurückreicht und von griechischen Siedlern betrieben wurde. Nach der römischen Eroberung verlagerte sich der Schwerpunkt aber auf den Anbau von Getreide und die Viehzucht. Dies und auch Olivenöl sind heute noch der Schwerpunkt der kalabrischen Landwirtschaft. Der bekannteste Wein dieser Region ist der Cirò, jedoch erlangt die Lokaltraube Gaglioppo immer größere Bedeutung, so dass mittlerweile 25 % der Rebflächen damit bestückt sind. Man erhält heute aus dieser sich im Aufbruch befindenden Region, vergleichbar mit Sizilien oder Apulien vor einigen Jahren, vor allem trockene und vollmundige Rotweine, die auch durch die moderate Preisgestaltung äußerst attraktiv sind. Etwa 50 Kilometer nordöstlich von Kapstadt gelegen, ist Paarl mit langen und warmen Sommern gesegnet. Dennoch fällt meist genügend Niederschlag, so dass normalerweise auf künstliche Bewässerung verzichtet werden kann. Vorherrschende Rebsorten sind hier Cabenet Sauvignon, Pinotage, Shiraz, Chardonnay und Chenin Blanc. Apulien ist eine Schatzkammer des italienischen Weins. Erst in den letzten Jahren hat sich erwiesen, daß hier nicht nur Massenweine zum Verschnitt produziert werden können, sondern exzellente, eigenständige Kreszenzen, die eigene Persönlichkeit haben. Spezielle, in erster Linie rote Rebsorten, bilden dazu die solide Grundlage, zum Beispiel die feine Negroamaro und die etwas kräftigere Primitivo-Rebe, die mit der kalifornischen Zinfandel verwandt ist. Die verschiedenen Weinbaugebiete sind über ganz Apulien verteilt, und sehr verschieden sind auch die Weine, die sie hervorbringen. In dieser Region zwischen dem tyrrhenischen und jonischen Meer steht eine einzige Rebsorte im Mittelpunkt: Aglianico. Ihr Namen verrät ihre Herkunft - Aglianico - Hellenico, also Griechenland. Sie gehört zu den feinsten Rebsorten Italiens überhaupt. Entsprechend sind alle Weine dieser Region im GARIBALDI-Programm aus 100% Aglianico, und daß sie aus zwei führenden Betrieben kommen, macht die Sache noch interessanter. Vom Friaul sagen viele Experten, daß dort die besten Weißweine Italiens produziert werden. Der Weinbau der Region war durch die Reblausplage und die beiden Weltkriege sehr in Mitleidenschaft gezogen, bis in den Sechziger und Siebziger Jahren des 20. Jahrhunderts einige Pioniere mit neuer Technik in den Rebgärten und Weinkellern einen Aufschwung in Gang setzten, der das ganze Potential dieser an sich traditionsreichen Weinbauregion wieder zum Tragen brachte. Ob aus lokalen oder internationalen Rebsorten, die süffigen Weine kommen aus dem Grave, die gehaltvolleren aus dem Collio und die filigran-nachhaltigen aus dem Carso. Frische, Klarheit und Eleganz zeichnen alle Weißweine dieser Region aus. In der Lombardei werden seit jeher recht viele verschiedene Weinsorten angebaut, wobei viele Weine nur lokale Bedeutung haben. Die Weine sind dort stark an die einheimische Küche gebunden. So ist es auch zu verstehen, daß GARIBALDI einen trockenen Lambrusco anbietet, der sich besonders gut zu den typischen Fleischgerichten der Po-Ebene trinkt. Einen guten Trunk haben auch die fruchtigen Weine von der Westküste des Gardasees, wobei die Roten und die Roséweine besonders hervorzuheben sind. Man darf sagen, die Marken gehören weinmäßig zu den Entdeckungen von GARIBALDI. Denn als in Deutschland diese Region und ihre Weine nur wenigen und höchstens durch die folkloristische Amphora-Flasche bekannt waren, haben wir schon verschiedene Verdicchio-Weine in unseren Weinlisten geführt. Wir halten diese weiße Rebsorte für eine der bedeutendsten Italiens. Was unsere Winzer daraus machen, wird inzwischen auch von den gängigen Weinführern gerühmt und prämiert. Nicht zu vergessen sind aber auch die süffigen Roten mit einem besonders guten Preis-Genuß-Verhältnis. Das Piemont zählen wir zu den ganz großen Weinbauregionen der Welt. Einen großen Anteil daran hat die Nebbiolo-Traube, die u.a. in den eleganten Weinen Barolo, Barbaresco und Roero reinsortig verarbeitet wird. Wichtige Weine werden auch aus der weit verbreiteten Barbera-Rebe erzeugt. Nicht zu vergessen die weißen Gavi und Roero Arneis, die sich inzwischen auf den Hitlisten der Restaurants ganz oben eingefunden haben. Der bekannte Dessertwein ist der Moscato d'Asti. Das Weingut La Spinetta produziert diesen ebenso wie Barbera, Barbaresco und Nebbiolo. Es wird in unserem Angebot keiner einzelnen Weinsorte und keinem einzelnen Weingebiet zugeordnet, sondern steht für sich. Die Toskana war die erste Region in Italien, aus der GARIBALDI Wein importiert hat. Bis heute haben wir aus keiner anderen Region so viele verschiedene Weine im Angebot. Das Land bietet eine paradiesische Vielfalt verschiedener Rotweine aus unterschiedlichen, bedeutenden Zonen. Eine besonders wichtige Rolle spielt dabei immer die rote Sangiovese-Rebe, die für die Region typisch ist und für die meisten Weine die Grundlage darstellt. Das eigenständige Sardinien hat großartige weiße und rote Rebsorten, die ihre Verwandtschaft mit den Weinen Spaniens, Frankreich und Italiens aufs Beste beweisen. Ihr Potential wurde erst in den letzten 20 Jahren so richtig entdeckt, wobei die beiden Betriebe, die wir hier vorstellen, besonders hervorzuheben sind. Sie werden beide von dem berühmten Oenologen Giacomo Tachis beraten. Ob weiße oder rote, ob einfachere Tischweine oder die regelmäßig vom Gambero Rosso mit 3 Gläsern dekorierten Spitzenweine, jede Flasche ist hier ihr Geld wert. Sizilien ist vielleicht die bedeutendste der aufstrebenden südlichen Weinregionen. Daß Magna Graecia, das war Sizilien und Süditalien, die Wiege des italienischen und damit der meisten europäischen Weine ist, ist eine historische Tatsache. Den Wandel in jüngster Zeit vom Massenproduzenten zum Erzeuger ausdrucksstarker Kreszenzen, die in der ganzen Welt Beachtung finden, könnte man dennoch fast als Revolution bezeichnen. Die Shooting-Stars Planeta und Cusumano haben Weinbesitz in verschiedenen Zonen fast über die ganze Insel verstreut, die wesentlich kleineren Morgante und Palari sind zwei Spitzenbetriebe, die vor Ort verschiedene typische Weine erzeugen. In Umbrien ist das Angebot an preiswerten und dabei sehr guten, sauberen Weinen in den letzten Jahren sehr gewachsen. Nirgends finden wir es aber so interessant wie bei Cardeto in Orvieto. Hier werden sehr ansprechende Rotweine erzeugt. Ein großer Schatz dieser Region ist die weiße Grecchetto-Traube, die den besten Orvieto-Weinen und anderen feinen Erzeugnissen eine elegante und nachhaltige Substanz gibt. Groß ist diese Region, und viele Weingebiete sind hier am Fuß der Alpen angesiedelt. Die Weine vom Ostufer des Gardasees und um Verona herum, zum Beispiel Valpolicella und Amarone, fassen wir als Vini Veronesi zusammen. In den Colli Euganei in der Nähe von Padua liegt ein großes Potential für Cabernet und Merlot. Nicht zu vergessen das Prosecco-Gebiet, aus dem wir einige der besten Produzenten der prickelnden Frizzante und Spumante ausgesucht haben. Genau genommen handelt es sich um zwei verschiedene Regionen, die aber das Schicksal verbindet, in der Weinliteratur und Weinkatalogen meistens zusammen genannt zu werden. Es gibt jede Menge Unterschiede, aber auch einige Gemeinsamkeiten. Eine davon ist die ausgesprochene Eigenwilligkeit und Geschäftstüchtigkeit der ansässigen Bevölkerung, die aus der herrlichen Landschaft, der geographischen Lage und dem Durchstrom der Touristenmassen aufs Beste Kapital zu schlagen weiß. Eine andere Gemeinsamkeit ist, daß in beiden Regionen die Winzergenossenschaften eine große Rolle spielen und hohe Qualitätsstandards verwirklichen - in unserem Fall Lavis - und andererseits kleine, "freie" bäuerliche Betriebe auch großartige Weine erzeugen. Die Abruzzen liegen in Mittelitalien, man kann sie aber auch schon dem Süden zurechnen. Hier gibt es zwei Rebsorten, auf denen fast die ganze Weinproduktion basiert: Es sind die weiße Trebbiano und die rote Montepulciano, die meist reinsortig ausgebaut werden. Wir haben einen eher kleinen, aber hervorragenden Betrieb ausgesucht, der die beiden typischen und wertvollen Weine produziert. Die kleine Region Molise ist an sich schon kaum bekannt, als Weinregion noch viel weniger. Es gibt dort auch nur zwei bemerkenswerte Weinbaubetriebe, und einen davon präsentieren wir hier. Die Lage zwischen den Abruzzen, Apulien und Kampanien spiegelt sich auch in den angebauten Rebsorten wieder. Bei den roten sind es Aglianico und Montepulciano, bei den weißen Trebbiano und einige andere lokale Rebsorten, die hervorragende Weine hervorbringen. Hier sind noch echte Entdeckungen zu machen, auch was die Preise der einzelnen Weine angeht. Als Folge eines eiszeitlichen Gletschers entstand hier, entlang der Donau, eine mächtige Geländestufe. Die Winzer nutzten diese Laune der Natur und pflanzten ihre Weinberge. Vor allem der Grüne Veltliner zeigt hier seine markant würzig-pfeffrige Art. An der Mündung des Flusses Kamp in die Donau öffnet sich das Kamptal nach Südosten. Unter dem Einfluß des pannonischen Klimas warme, trockene, lange Sommer, kühle Nächte und kalte Winter gedeihen edle Weißweine von unvergleichlichem, kristallklarem, mineralischem Charakter und elegante, feingliedrige Rotweine. Die Steiermark liegt am südlichen Rand der Alpen und grenzt an Slowenien. Sie wird in die drei Weinbaugebiete Südsteiermark, Südoststeiermark und Weststeiermark unterteilt. Die Böden der Südoststeiermark bestehen hauptsächlich aus Vulkangestein und die Weine haben, auch verstärkt durch das dort vorherrschende kühle Klima, eine unverkennbare Würze und Aromatik. Die faszinierende Landschaft des engen Donautals zwischen Melk und Krems gilt als eine der schönsten Flußlandschaften der Welt und wurde inzwischen auch als Weltkulturerbe bestätigt. Uralte, steile Rebterrassen prägen das Bild und geben einen Eindruck von der harten Arbeit der Winzer. Auf diesen steilen Urgesteinsterrassen und sonnenseitigen Hängen reifen monumentale Grüne Veltliner und Rieslinge, weltweit gesuchte Weißwein-Raritäten. Das Burgenland wird in die Regionen Neusiedlersee-Hügelland, Neusiedlersee, Mittelburgenland und Südburgenland unterteilt. Die Region Burgenland ist bekannt für das wärmste Klima in ganz Österreich und deswegen gedeihen dort Rotweinreben besonders gut. Das DO-Gebiet Navarra liegt östlich von der Rioja und nordwestlich von Aragón. Seit der Römerzeit wird hier schon Wein bereitet und seit Ende des 18. Jahrhunderts ist Wein eines der Haupterzeugnis-se und Exportgüter dieser Provinz. Die Hauptrebsorte ist die rote Garnacha, die wir aus Italien als Cannonau kennen. Den Norden Portugals nennt man auch das grüne Portugal, denn hier sind die Sommer nicht ganz so heiß. Der majestätische Fluss Douro hat sich tief in das Hochland eingeschnitten und sich ein schönes Bett geformt. In diesem Tal wachsen u.a. die Reben für den weltberühmten Portwein. Bis auf 700 m hinauf reichen die Jahrhunderte alten, in den schwarzen Schiefer gehauenen Terrassen. Das Douro-Tal ist eines der ältesten gesetzlich festgelegten Weinbaugebiete der Welt, seine Grenzen wurden bereits 1756 definiert. Diese Eingrenzung galt über 2 Jahrhunderte nur für den Portwein, doch 1979 wurde sie auch auf Tischwein ausgedehnt. Von der luxemburgischen Grenze, südlich von Trier, schlängelt sich die Mosel mit ihren Nebenflüssen durch reizvolle, tief eingeschnittene Täler bis nach Koblenz, wo sie in den Rhein mündet. Hier, im größten deutschen Riesling-Gebiet, sind Steigungen von bis zu 70% keine Seltenheit. Der Schieferboden speichert am Tag die Sonnenwärme und gibt sie nachts wieder ab. Die Rebwurzeln dringen metertief in den Boden ein, um sich mit Wasser und Mineralien zu versorgen. Die Weine von Mosel, Saar und Ruwer bestechen durch unnachahmliche Eleganz und Rasse. Die Weinregion Sachsen ist flächenmäßig sehr klein, hat aber geschichtlich, landschaftlich und weinkulturell sehr viel zu bieten. Sie erstreckt sich über 45 km Länge von Pillnitz elbabwärts über Radebeul und Meißen bis Diesbar-Seußlitz. Die Weine, auf relativ kalkarmen Böden gewachsen, sind markant und trocken mit einer angenehm fruchtigen Säure. Die Pfalz ist die ?Toskana Deutschlands?. Wenn man, vorbei an Kiwisträuchern, durch malerische Dörfer entlang der Deutschen Weinstrasse fährt, fühlt man sich tatsächlich wie im Süden. Diesen Eindruck unterstützt die südländische Herzlich-keit, die jedem Gast hier widerfährt. Helmut Kohl hat den Pfälzer Saumagen weltberühmt gemacht, aber die Pfalz hat mehr zu bieten, als eine gute Küche. Heute kommen, wie schon zur Jahrhundertwende, große Rieslinge und dank des milden Klimas auch hervorragende Burgunder aus der Pfalz Der Fluß Rhône mit seinem engen Tal zwischen dem Zentralmassiv und den Alpen hat dieser Region im Süden Frankreichs seinen Namen gegeben. Das insgesamt 200 km lange Flußtal bringt sehr vielfältige Weinstile hervor, von robusten bis hin zu jungen, fruchtigen Weinen. Die Weinberge der nördlichen Rhône (Vienne bis Valence) beheimaten überwiegend Syrah-Reben; es herrscht ein kontinentales Klima mit mediterranem Einfluß. Der südliche Teil der Rhône erstreckt sich von Montélimar bis Avignon. Hier gedeiht die Grenache-Traube besonders gut. Eine Besonderheit des Klimas ist der gefürchtete kalte Nordwind Mistral. Schwerpunkt der Produktion sind Rot- und Roséweine. Eine herrliche Landschaft mit uralter Weinbautradition: schon im 6. Jahrhundert vor Chr. kultivierten die Griechen hier Reben. Die Römer gründeten 150 n. Chr. zur Sicherung einer stetigen Weinbelieferung Roms die Provincia Romana, die der Provence ihren Namen gab. Heute ist diese Region vor allem bekannt für ihre fruchtig-frischen Roséweine. Zwischen den Pyrenäen und dem Zentralmassiv liegt diese Region mit rund 160.000 Hektar Rebfläche. Sie ist die Heimat vieler uralter autochthoner Rebsorten wie z.B. dem Tannat, der Weine mit sehr individueller Charakteristik entstehen läßt. Dazu tragen auch die zahlreichen Bodenarten und das vielfältige Mikroklima bei, das sowohl durch die Berge wie auch vom Atlantik her beeinflußt wird. Die Region Kampanien ist eine der tradtionsreichsten in Italien überhaupt. Ob Neapel, der Vesuv, die Inseln Capri und Ischia, die Amalfitanische Küste oder das Hinterland, hier verbinden sich überwältigende Naturschönheit mit Geschichte, Geschichte, Geschichte. So auch beim Wein, wo ursprüngliche autochthone Rebsorten aus dem Altertum bis heute bewahrt wurden und in klassischen Weinen ihren Ausdruck finden. Bei den weißen ist es die Fiano-Rebe, bei den Roten die Aglianico, die im Mittelpunkt unseres Interesses stehen. Nach langen Reisen und Recherchen haben wir aus Kampanien einen sehr kleinen Winzerbetrieb mit nur zwei Weinen ausgewählt, der für Deutschland eine echte Entdeckung ist. Die Pfalz ist die „Toskana Deutschlands“. Wenn man, vorbei an Kiwisträuchern, durch malerische Dörfer entlang der Deutschen Weinstrasse fährt, ffühlt man sich tatsächlich wie im Süden. Diesen Eindruck unterstützt die südländische Herzlichkeit, die jedem Gast hier widerfährt. Helmut Kohl hat den Pfälzer Saumagen weltberühmt gemacht, aber die Pfalz hat mehr zu bieten, als eine gute Küche. Heute kommen, wie schon zur Jahrhundertwende, große Rieslinge und dank des milden Klimas auch hervorragende Burgunder aus der Pfalz. Das südlichste Weinbaugebiet Deutschlands reicht von der Grenze zu Franken 400 km südwärts bis zum Bodensee und der Grenze zur Schweiz. Wegen des überdurchschnittlich warmen Klimas ist Baden das einzige deutsche Anbaugebiet, das als EU-Weinbauzone B klassifiziert ist und damit zur gleichen Klimakategorie wie beispielsweise das Elsaß und die Loire gehören. Der Kaiserstuhl, eine vulkanische Insel im Rheingraben, ist die wohl bekannteste Region Badens. Auf den mineralischen Böden gedeihen vor allem die Burgundersorten, die reife und gehaltvolle Weine hervorbringen. Rund 100 km östlich von Frankfurt windet sich der Main entlang einer Kalksteinfelsen- und Mergellandschaft durch Franken. Mittelpunkt des Anbaugebiets ist die Barockstadt Würzburg. Mit besonderer Liebe pflegen die Franken ihren Silvaner, einen herzhaft erdigen Weißwein, der praktisch nur hier angebaut wird. Eine weitere Kuriosität dieser kleinen Region ist die Bocksbeutelflasche, die in den meisten Betrieben immer noch zum Einsatz kommt. Die ambitioniertesten Winzer produzieren heute auch große Rotweine. Besonders die Burgundersorten erlangen in diesem kontinentalen Klima eine ganz besondere Ausdrucksstärke. Das Nahe-Gebiet liegt zwischen Mosel und Rhein. Obwohl bereits die Römer hier Wein anbauten, wurde die Nahe erst 1971 zum eigenständigen Anbaugebiet erklärt. Der Nahewein gilt als ein Edelstein über die Grenzen Deutschlands hinaus. Auf etwa 4.400 ha Rebfläche bietet diese facettenreiche Region vorzügliche Bedingungen für exzellente Weine ganz unterschiedlicher Rebsorten. Die unmittelbare Nähe des Rheins, die nach Süden offenen, oft sehr steilen Lagen, die mineralischen Böden und ausreichend Niederschlag sorgen im Rheingau für ideale Reifebedingungen. Dies gilt besonders für den Riesling, der hier über 80% der Rebfläche ausmacht. Auch findet man hier mit die besten edelsüßen Weine Deutschlands. Der Segen des Botrytispilzes wurde hier „entdeckt“. Eingerahmt von der Nahe und dem geschwungenen Flußlauf des Rheins, zwischen Bingen, Alzey, Worms und Mainz liegt Rheinhessen, das größte deutsche Weinbaugebiet. Nur 9% der 26.000 ha sind mit Riesling bepflanzt, konzentriert auf einige wenige hervorragende Steillagen bei Nackenheim, Nierstein und Oppenheim. Hier wachsen mit die gehaltvollsten Rieslinge Deutschlands. Ein fast seenartig breiter, etwa 70 km langer Fluß gibt dem größten Département Aquitaniens seinen Namen: Gironde - ein majestätisch dahinfließender Strom, der durch den Zusammenfluß von Garonne und Dordogne entsteht. Diese Flüsse teilen die Weinberge von Bordeaux in zwei Zonen. Das linke Ufer mit den bekannten Zonen Médoc und Graves ist geprägt durch die vorherrschende Rebsorte Cabernet Sauvignon, aus der namhafte Châteaux weltbekannte Weine vinifizieren. Der am rechten Ufer dominierende Merlot bringt in erster Linie in Pomerol Spitzenweine hervor. Es ist unbestritten, daß das Bordeaux in erster Linie ein Rotweingebiet ist, vier von fünf Flaschen sind Rotwein! Jedoch auch beim Weißwein hat die Region einiges zu bieten: trockenen Sauvignon Blanc und Sémillon und vor allem die unnachahmlichen Süßweine aus Sauternes. Die Bourgogne ist eine der ganz hervorragenden Weinbauregionen Frankreichs. Die offizielle Hauptstadt ist Dijon, aber die Weinhauptstadt ist Beaune. Im Burgund wird seit über 1500 Jahren Weinbau betrieben und schon Kaiser Karl der Große besaß dort einen Weinberg, den es unter der Bezeichnung Charlemagne noch heute gibt. Das Weinland Burgund unterteilt sich in fünf klar voneineinander getrennte Bereiche und zwar: Côte d`Or, Côte Chalonnaise, Chablis, Mâconnais und Beaujolais. Die große Vielfalt der Weine basiert auf ganz wenigen Rebsorten: bei den Weißweinen ist es der Chardonnay, ergänzt durch den Aligoté und bei den Rotweinen dominiert der Pinot Noir, ergänzt durch den Gamay. „Komm Bruder, schnell - ich trinke die Sterne“ soll der blinde Dom Perignon gerufen haben, als er den Champagner erfand. Heute ist es das Luxusgetränk der ganzen Welt. Champagner kommt aus der Champagne, dem nördlichsten Weinbaugebiet Frankreichs. Nur hier darf er so genannt werden. Seine Produktion unterliegt strengen Vorschriften. Als Rebsorten sind nur Pinot Noir, Chardonnay und Pinot Meunier zugelassen. Das Geheimnis des Champagners liegt in den kreidehaltigen Böden, dem für Pinot Noir idealen kühlen Klima und dem ungemein aufwendigen Flaschengärverfahren, der Méthode Champenoise. Nur in richtiger Kombination aller Faktoren entstehen die verführerischen Perlen im Glas. Lange Zeit galt diese Region als Produktionsstätte für Massenweine minderer Qualität. Heute jedoch ist es eines der vielfältigsten Weinanbaugebiete überhaupt; ein Weinwunder im französischen Süden. Diese Qualitätsfortschritte sind einzelnen Winzern zu verdanken, die konsequent auf Qualität, Ertragsreduzierung und einheimische Rebsorten setzen. Die Loire, der längste Fluß Frankreichs, wird auf beiden Seiten von Weingärten eingerahmt und fließt durch malerische Landschaften vorbei an eleganten Städten und großartigen Schlössern. So vielfältig seine Reise vom Zentralmassiv bis zur Mündung in den Atlantik ist, so unterschiedlich ist der Charakter der hier produzierten Weine. Die Region ist vor allem ein Weißwein-Gebiet. Die bekanntesten Vertreter sind Sancerre und Pouilly-Fumé, beide sortenrein aus Sauvignon Blanc, die hier exzellent gedeiht. Aber auch aus Melon de Bourgogne, hier Muscadet genannt, Chenin Blanc und Chardonnay werden ausgezeichnete Produkte gekeltert.
Schumachers

Dan SCHUMACHERS - Kobenhaven
Hinter Schumachers, der Schnapsbrennerei aus Dänemark, stehen zwei Brüder, die sich zur Aufgabe gemacht haben, die dänische Schnapstradition fortzuführen und gleichzeitig zu revolutionieren. Als Gourmetköche und Feinschmecker experimentieren sie spielerisch mit immer neuen Geschmacksvarianten und kreieren biologischen Schnaps, den man das ganze Jahr hindurch zu vielen Gerichten vom Aperitif bis hin zum Dessert genießen kann. Schumachers erobert derzeit auch den norwegischen und japanischen Markt, man findet die Edelprodukte auf den Karten der besten Gourmet Restaurants und nun sind sie auch exklusiv bei GARIBALDI erhältlich.

Apfel-Safran Schnaps

Charakteristik:
Goldgelb mit elegant-würzigen Geschmack, rund und sanft

Winzer: Schumachers
Region:
Rebsorte: Ökologisches Weizendestillat mit Safran und Apfelstücken
Farbe:
Ausbau: 38% Vol

Kulinarischer Tipp:
Exzellent zu Fisch- und Reisgerichten, ein Gourmetschnaps für Kenner

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